§ 1

 

Der Verein führt den Namen EVF-Freunde „Schwarz-Gelb“ und hat seinen Sitz in Füssen. Das Geschäftsjahr ist das beginnt am 01.05 bis 30.04 des folgenden Jahres.

 

§ 2

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab­schnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.


Zweck des Vereins ist die gezielte Nachwuchsförderung im Eishockey in Füssen. Der Sat­zungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch folgende Maßnahmen:

 

- Besuch der Eissportveranstaltungen in Füssen

 

- Mithilfe bei der Abfassung der Vereinszeitschrift des be-

 

stehenden Eissportvereins

 

- Veranstaltungen und Spendenaktionen zugunsten der Nachwuchs-

 

förderung im Eishockey in Füssen

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mit­glieder erhalten keine persönlichen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Etwaige Gewinne aus Veranstaltungen zugunsten der Nachwuchsförderung sollen zu 2/3 zweckgebunden dem Nachwuchs zugeführt werden. Das letzte 1/3 fließt dem Vereinsvermögen der EVF-FREUNDE „Schwarz-Gelb“ zu. Veranstaltungen zugunsten der Mitglieder der EVF-FREUNDE „Schwarz-Gelb“ können mit Vereinsmitteln bezuschußt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsver­mögen zweckgebunden an den derzeitigen Eishockeyverein in Füssen. Über den Verwen­dungszweck entscheidet die letzte Vorstandschaft. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehren­amtlich tätig.


§ 3

 

Der Verein unterscheidet zwischen aktiven und passiven Mitgliedern. Mitglied des Vereins können nur volljährige Personen werden. Die Einstufung in aktiv und passiv wird von der Vorstandschaft jährlich überprüft. Alle Mitglieder sollen Mitglied beim derzeitigen Eishockeyverein in Füssen sein.

 

Aktive Mitglieder haben die Pflicht, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an den Aktivitäten der EVF-FREUNDE „Schwarz-Gelb“ zu beteiligen. Als Anerkennung für ihre Arbeit werden sei bei vereinsinternen Veranstaltungen aus der Vereinskasse unterstützt. Die Zahl der aktiven Mitglieder darf höchstens 60 betragen.

 

Passive Mitglieder werden in unbegrenzter Zahl aufgenommen, wobei diese nach Wunsch nach der Reihenfolge ihrer Aufnahme zu aktiven Mitglied werden können, wenn die Höchstzahl der aktiven Mitglieder noch nicht erreicht ist bzw. wenn aktive Mitglieder aus dem Verein aus­scheiden.

 

Über die Aufnahme im Verein entscheidet der Vorstand mit Stimmenmehrheit. Der Aufnahme­antrag soll den Namen, das Alter und die Anschrift des Antragsstellers enthalten.

 

§ 4

 

Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung ge­genüber einem Mitglied des Vorstandes. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand mit Stimmenmehrheit. Beitragsforderungen, die vor dem Austritt fällig waren, bleiben bestehen; bezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.

 

§ 5

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fäl­ligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.


§ 6

 

Organe des Vereins sind:

 

a) der Vorstand,

 

b) Kassier und Schriftführer,

 

c) die Mitgliederversammlung.

 

§ 7

 

Die gleichberechtigte Vorstandschaft besteht aus drei Vereinsmitgliedern, die auch Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über € 500,00 sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung der Mitgliederversammlung hierzu erteilt ist. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch 2 Mitglieder des Vorstandes vertre­ten. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung zweijährlich gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Der Sekretär oder Kassier und Schriftführer wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von jedem Vorstandsmitglied schriftlich oder fernmündlich einberufen werden können. In jedem Fall ist eine Einberufungs­frist von 3 Tagen einzuhalten. Der Vorstand ist nur beschlussfähig, wenn alle 3 Vorstandsmit­glieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.

 

§ 8

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich bis spätestens 31.01. eines jeden Jahres statt. Außerdem muß die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn die Einberufung von 4/5 der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Mitglieder­versammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

a) Beschlußfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert

 

über € 500,00.

 

b) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für

 

das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des

 

Vorstands.

 

c) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.

 

d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

 

e) Beschlußfassung über Änderung der Satzung und über Auflösung

 

des Vereins.

 

§ 9

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einer Woche durch schriftliche Einladung sämtlicher Mitglieder unter Angabe der Tagesord­nung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens 2 Tage vor dem Tage der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden, wobei der Vor­stand zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen hat. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

§ 10

 

Die Mitgliederversammlung wird von einem der Vorstandsmitglieder geleitet. Bei Wahlen ist die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß, der von der Mitgliederversammlung bestimmt wird, zu übertragen. Auf Antrag hat eine geheime Wahl stattzufinden. Über jeden Bewerber hat gesondert entschieden zu werden. Bei Stimmengleichheit hat eine Stichwahl stattzufinden.

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ¼ sämtlicher Vereinsmitglie­der anwesend ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wo­chen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

 

Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abge­gebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweiszwecken zu Protokoll zu bringen und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Dabei sollen Ort und Zeit der Ver­sammlung sowie das jeweilige Stimmenergebnis festgehalten werden.

 

§ 11

 

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine ¾ Stimmenmehrheit der gesamten stimmbe­rechtigten Mitglieder, in einer zu diesem Zwecke besonders einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Ist diese Zahl von Mitgliedern nicht anwesend, so ist binnen 4 Wochen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten, in der ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder, mit ¾ Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen wird.

 

§ 12

 

Die Satzung tritt zum 01. Januar 1983 in Kraft.

 

 

 

 

 

 

Beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 27. Mai 1983.